Spielplan

98 Min.

ab 12 Jahren

Der ehemalige Chefkoch Jérôme (Roman Duris) fährt Tag für Tag mit seinem Taxi durch Tokio – in der Hoffnung, seine Tochter Lily zu finden. Seit der Trennung von seiner Frau Keiko vor neun Jahren hat er sie nicht mehr gesehen. Zermürbt von der Erfolglosigkeit seiner Suche beschließt er, seine Wohnung zu verkaufen, um mit dem Geld in Frankreich ein neues Restaurant zu eröffnen. Dann aber steigt ein Mädchen in sein Taxi – und er ist diesmal absolut sicher, seine Tochter endlich gefunden zu haben. Gefühlvolles, aber nie kitschiges, gelegentlich sogar humoriges Scheidungsdrama, das nicht nur von den Auswirkungen rigoroser Sorgerechtsgesetze erzählt, sondern ebenso von der Schwierigkeit, in einem Land wirklich anzukommen. Trailer: https://youtu.be/OnUdEUfZpuo?si=DKvSoqaPqwmjlNmz Mehr

135 Min.

ab 12 Jahren

MIn malerischen Bildern die tragische Geschichte zweier Cowboys, die ihre Liebe zueinander entdecken: Ein wahres Meisterwerk. Mit der Dramatik eines Shakespeare-Theaterstücks, grandiosen Schauspielern und bewegenden Aufnahmen hat sich dieser Film bereits auf diversen Filmfestivals in die Herzen der Jury und des Publikums gespielt. Wyoming, 1961: Die Cowboys Jack und Ennis werden auf Brokeback Mountain als Schafhirten engagiert. Zwischen beiden entwickelt sich schnell mehr als nur eine tiefe Freundschaft - sie verlieben sich ineinander. Doch angesichts der engen Moralvorstellungen und herrschenden Konventionen im rauen Wyoming bleiben ihnen nur getrennte Wege. Beide heiraten, gründen Familien - und kommen doch nicht voneinander los. Nur heimlich können sie über die Jahre Augenblicke des gemeinsamen Glückes genießen, die raue Realität holt sie immer wieder ein. Bis Jack einen letzten verzweifelten Versuch unternimmt für ihre Zukunft zu kämpfen. Trailer: https://youtu.be/XH-axJYjx10 Mehr

105 Min.

ab 12 Jahren

Emma Harwood und Charlie Thompson sind zwei, die sich gefunden haben. Er kommt aus London und verdient sein Geld als Museumsdirektor. Sie ist Buchhändlerin aus dem US-amerikanischen Süden. Die beiden sind nicht nur ineinander verliebt, sondern mittlerweile auch glücklich verlobt. Bis zur großen Hochzeit sind es nur noch eine Handvoll von Tagen. Doch plötzlich gerät ein sprichwörtlicher Stock zwischen die Planungsspeichen und die ganze Feier droht zu platzen. Denn Emma und Charlie müssen sich auf einmal Wahrheiten stellen, die sie auch ihre gesamte Beziehung noch mal unter anderem Licht betrachten lassen. Trailer: https://youtu.be/gN7LkRfbfh4?si=ZNrSY5Iyx6wYXRT6 Mehr

95 Min.

ab 6 Jahren

Karl entdeckt in einer Hotel-Fahrstuhltür einen Zugang in eine andere Zeit - und zwar im gleichen Hotel, aber im Jahr 1938! Hier lernt er das jüdische Mädchen Hannah und den Schuhputzer Georg kennen. Bald schon werden die drei Freunde und in die Gegebenheiten der Zeit verwickelt. Karli pendelt zwischen den Zeiten hin und her, muss die Vergangenheit verstehen, ohne sie verändern zu dürfen, und will Hannah und Georg doch helfen, ihre Probleme zu lösen. Ein warmherziges, spannendes Kinoerlebnis für die ganze Familie und eine Einladung, Geschichte als Verantwortung im Heute zu betrachten. <b>22.03.26, 15:00 Uhr, Gauting: Filmgespräch mit Filmemacher Norbert Lechner</b> Trailer: https://youtu.be/M3vZ4qy0DaQ?si=JI5T-CQXi_tSfCyh Mehr

126 Min.

ab 12 Jahren

Ein ergreifender Beitrag zum brisanten Streitthema Sterbehilfe. Durch sein Fen-ster sieht ein Mann auf die galicische Atlantikküste in Nordspanien. Seit einem Badeunfall ist Ramón (Javier Bardem) vom Kopf ab vollständig gelähmt. Nahezu bewegungslos liegt er in seinem Bett und hängt von der Fürsorge seiner Familie ab: Seinen eigenen Körper empfindet er nur noch als Ge-fängnis. Seit langem quält ihn der Wunsch, seinem Leben ein Ende zu setzen. In dieser Phase treten zwei Frauen in sein Leben: Rosa , ein Mädchen aus dem Dorf, versucht ihn zu überreden, sein Dasein lebenswert zu finden; die ebenfalls kranke Julia, eine Anwältin aus Barcelona, will seinen Fall bis vor die höchsten Gerichte bringen. Mar Adentro (Das Meer in mir) erzählt von einem langen Kampf um ein selbstbestimmtes Sterben und beruht auf einer authentischen Geschichte: 25 Jahre lang versuchte der nach einem Badeunfall vollständig gelähmte Galicier Ramón Sampedro seine Vorstellung vom eigenen menschenwürdigen Tod vor spanischen Gerichten durchzusetzen. Nach dem Scheitern aller legalen Wege nahm er sich am 12. Januar 1998 mithilfe einer Freundin das Leben und zeichnete sein Sterben mit der Videokamera auf. Javier Bardem verkörpert weit über die aufwändige Maskenarbeit hinaus einen energiegeladenen, sarkastischen und liebenswerten Menschen, dessen Lebenskraft im seltsamen Kontrast zu seinem zähen Kampf um den eigenen Tod steht. Ein menschlicher Film zwischen Lebenstrieb und Sterbehilfe, der von der Vielzahl kleiner Momente und nicht von großen Effekten lebt: kein Pamphlet zur Sterbehilfe, sondern ein Film, der auf fast paradoxe Weise Lebensmut vermittelt. Mehr

145 Min.

ab 12 Jahren

Der Rausch der Macht. In der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers geht es um den an Wladislaw Surkow angelehnten politischen Berater von Wladimir Putin. Es zeichnet dessen Werdegang nach und beschreibt, wie der ursprünglich aus der Theater- und TV-Branche kommende Protagonist dem damals noch als Direktor des russischen Geheimdienstes KGB tätigen Putin dazu verhalf, Präsident der Russischen Föderation mit diktatorischen Vollmachten zu werden. Schritt für Schritt gestaltet Vadim Baranov - so sein Name im Film - das politische System mit und verwischt die Linien zwischen Wahrheit und Manipulation. Jahre danach, längst zurückgezogen und vom Schweigen umgeben, entscheidet er sich, über die verborgenen Seiten des Regimes zu sprechen, das er einst mit aufgebaut hat. Trailer: https://youtu.be/9FXViPLcXb8?si=BDrXJuCwT9jI8Zgw Mehr

106 Min.

ab 12 Jahren

Als ich diesen Film gemacht habe, betrachtete ich die Geschichte nicht als eine alltägliche oder eine soziale Story. Der Film versucht zum größten Teil, einen mythologischen Blick auf das menschliche Leben zu werfen. Ich wünschte mir, das Publikum würde sich dessen bewusst sein, wenn es ins Kino geht. Andrej Swjaginzew Vielleicht der beste Film der letzten zehn Jahre: Goldener Löwe Venedig 2003. Zehn Jahre lang lebten die Brüder Iwan und Andrej mit ihrer Mutter allein in einer russischen Provinzstadt, als plötzlich der Vater wieder auftaucht. Er nimmt die beiden Kinder mit auf eine abenteuerliche, siebentägige Reise, die auf einer geheimnisvollen Insel endet. Hier entspannt sich unter den Kräften der einsamen Natur ein archaisch anmutendes Vater- Sohn-Drama. Die an Tarkowskij erinnernden Bilder in der rauhen Landschaft Nordrusslands spiegeln die Wildheit des Mannes und Vaters und die Hoffnung und Einsamkeit der beiden Brüder wieder. Mehr

95 Min.

ab 12 Jahren

Der eigenwillige Witwer Walter testet Restaurants und bewertet sie akribisch im Internet. Bei einem seiner Restaurantbesuche trifft er zufällig seine Jugendliebe Alice wieder. Vor 40 Jahren hatte er ihr einen Heiratsantrag gemacht und war spektakulär gescheitert. Die lebensfrohe und freigeistige Kunstprofessorin ist auch heute noch das genaue Gegenteil des altmodischen, akkuraten Walter. Diesesmal will er es besser machen. Alice stellt eine Bedingung: Erst wenn er echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, bekommt er vielleicht eine zweite Chance. Unerwartet finden sich Alice und Walter in einem neuen, aufregenden Kapitel ihres Lebens wieder und müssen sich fragen: Rostet alte Liebe wirklich nicht? Trailer: https://youtu.be/9gXpkFgseuc?si=Lf7yXd3nmprgDt4H Mehr

105 Min.

ab 6 Jahren

Nominiert für den OSCAR 2026. Der Irak in der 90er-Jahren. Während Diktator Saddam Hussein trotz Not und Mangel seinen Geburtstag landesweit feiern lässt, zieht die 9-jährige Lamia in ihrer Schule ein gefürchtetes Los: Sie muss den Kuchen für die örtlichen Feierlichkeiten backen. Es ist eine fast unlösbare Aufgabe, denn im Land sind alle Lebensmittel knapp. Mit nur zwei Tagen Zeit, der Unterstützung ihres Klassenkameraden Saeed und begleitet von ihrem Hahn Hindi bricht sie auf, um in der nächsten Stadt die Zutaten aufzutreiben. Es ist eine abenteuerliche Suche durch eine Welt voller Ungewissheit und Entbehrung, aber auch kleiner Wunder, in der Lamia immer wieder Momente von Humor, Freundschaft und Hoffnung erlebt. Trailer: https://youtu.be/G5HTEzrJ3pY?si=tXLFDiR2qG4nzBsw Mehr

107 Min.

ab 12 Jahren

Jeff Buckley ertrank am 27. Mai 1997, genau an dem Tag, als seine Band in Memphis eintraf, um mit den Aufnahmen für das mit Spannung erwartete zweite Album des Musikers zu beginnen. Sein Tod markierte ein schmerzliches Ende einer vielversprechenden Karriere und einer ebenso mitreißenden, fesselnden und berührenden Musik. Interviews mit Band- und Familienmitgliedern, und vielen Weggefährten werden mit dem umfangreichen Archivmaterial, Zitaten von Buckley selbst sowie impressionistischen Montagen und Animationssequenzen verwoben. Der Film schildert seine ungewöhnliche Kindheit als Sohn der Folk-Legende Tim Buckley, die ersten musikalischen Erfahrungen und schließlich seinen kometenhaften Aufstieg zum Ruhm. Trailer: https://youtu.be/DGKgfweZKmE?si=CBo_PPny9pTKSiRL Mehr

120 Min.

ab 6 Jahren

Die größte Welle der Welt auf der großen Leinwand: ON THE WAVE, nach Klitschko, Nowitzki. Der perfekte Wurf, Kroos und Moses - 13 Steps der neue BROADVIEW Sport-Dokumentarfilm, erzählt eine der faszinierendsten und ungewöhnlichsten Geschichten im Profisport: die von Sebastian Steudtner. Steudtner hält den Weltrekord für die größte jemals gesurfte Welle (26,21 Meter im portugiesischen Nazaré) und hat dreimal den Award für die größte Welle des Jahres gewonnen. ON THE WAVE nimmt seine Zuschauenden in 4K Cinemascope und Dolby Atmos mit auf eine Abenteuerreise von Nürnberg über Hawaii bis nach Nazaré. In einer Collage aus Interviews mit engen Weggefährten und Legenden des Surfsports wie Laird Hamilton und Maya Gabeira, atemberaubenden Landschaftsaufnahmen an den berühmtesten Big Wave Spots der Welt, faszinierenden Surfszenen und unveröffentlichten Privataufnahmen ist der Film nicht nur das Portrait eines Grenzgängers und Außenseiters, der trotz aller Rückschläge zum Pionier wird und die Welt des Surfens für immer verändert. ON THE WAVE ist auch eine Erzählung über Extreme, Rekorde, das Festhalten an Träumen und das Streben nach Glück. Ein Film, der mitten hinein führt ins Herz des Big Wave Surfens. Trailer: https://youtu.be/kZ5SmH-5IEo?si=-cHcPBUSDPytX2OK Mehr

115 Min.

ab 16 Jahren

ROMERÍA (spanisch „Pilgerfahrt“) erzählt von einer Reise in die Vergangenheit. Marina, 18, ist nach dem frühen Tod ihrer Eltern bei der Familie ihrer Mutter in Katalonien aufgewachsen. Weil sie Dokumente für einen Stipendienantrag benötigt, reist sie nach Vigo an die spanische Atlantikküste zur Familie ihres Vaters, die sie nie kennengelernt hat. Marina taucht ein in eine verwirrende, schwirrende Welt voller neuer Tanten, Onkeln, Cousins und Geschichten, die auf seltsame Weise von dem abweichen, was sie zu wissen glaubte. Ihre Ankunft rührt lange verschüttete Emotionen auf, verdrängte Gefühle, Scham, Schmerz und Zärtlichkeit. Für Marina beginnt, begleitet vom Tagebuch ihrer Mutter, eine aufwühlende Reise in das Leben ihrer Eltern und ihre eigenen Träume. Trailer: https://youtu.be/ChlL4sz_iWU?si=zVrE4IKu9Pm0LrB- Mehr

110 Min.

ab 12 Jahren

Siri Hustvedt, die herausragende Schriftstellerin, Wissenschaftlerin und Symbolfigur für weibliche Selbstbestimmung, geht offen mit ihren körperlichen "Gebrechen" um und wendet sich gegen die jahrhundertealte Stigmatisierung von weiblichen Krankheitsbildern als "Hysterie". Der Film taucht ein in ein komplexes Labyrinth aus Geschlechterkampf, Krankheit, Sexismus und Verblendung. Siri Hustvedt hat sich einen Namen gemacht, indem sie gesellschaftliche Tabus bricht und unbequeme Fragen stellt. Der Film bietet Einblicke in ihr Leben und Werk, und zeigt ihre inspirierende Auseinandersetzung mit körperlichen und psychischen Herausforderungen. Es beleuchtet auch ihre kritische Betrachtung der Geschlechterdynamik und die weitverbreitete Tendenz, weibliche Krankheitsbilder als Ausdruck von Hysterie abzutun. Trailer: https://youtu.be/QBocy_ev_70?si=sV4xgR4QtNZBgLVh Mehr

129 Min.

ab 6 Jahren

Lionel wächst im ländlichen Kentucky auf, geprägt von den Liedern seines Vaters und dem einfachen Leben auf der Familienfarm. 1917 verlässt er seine Heimat, um am Musikkonservatorium in Boston zu studieren. Dort lernt er den charismatischen Komponisten David kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Verbindung – bis Davids Einzug in den Krieg sie jäh trennt. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs führt das Schicksal die beiden wieder zusammen. Gemeinsam reisen sie im Winter 1920 durch das verschneite Maine, um traditionelle Volkslieder zu sammeln und für kommende Generationen zu bewahren. Es ist eine Zeit intensiver Nähe, die Lionel nie vergessen wird. In den darauffolgenden Jahren lebt Lionel in Europa, führt ein erfülltes Leben, pflegt mehrere Beziehungen und macht sich einen Namen als Musiker. Doch die Erinnerung an David lässt ihn nie los. Erst Jahrzehnte später wird ihm klar, warum ihre Beziehung etwas Besonderes war. Trailer: https://youtu.be/xUwqgXTONDg?si=oKcYvxQDSD44E1Bz Mehr

120 Min.

ab 12 Jahren

Barbara und ihr Partner Heli führen mit ihren beiden Kindern Fini und Thimo ein glückliches Familienleben. Als Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Verlust lässt sie am eigenen Lebenssinn zweifeln. Doch Barbara stellt sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren Weg, mit der Trauer umzugehen. Zwischen auswegloser Verzweiflung, rohem Schmerz und purer Hilflosigkeit erschafft sie das authentische Bild einer Frau, die sich mit aller Kraft die Flucht nach vorne sucht und entgegen jedes Rückschlags ihrem Wesen treu bleibt. Schritt für Schritt erkennt sie, dass das Leben trotz allem weitergeht, wenn man es nur wagt, ihm neu zu begegnen. Berührende Verfilmung des Romanes Vier minus drei. Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand von Barbara Pachl-Eberhart. Trailer: https://youtu.be/Gaa2PWipOLA?si=ydD6qKOQbdke9DKG Mehr

103 Min.

ab 12 Jahren

Barbara Loden erzählt in ihrem einzigen Spielfilm WANDA von einer Frau, die scheinbar ziellos durch das ländliche Pennsylvania zieht. Nachdem sie ihren Mann und ihre Kinder verlassen hat, treibt Wanda von Ort zu Ort, von Begegnung zu Beziehung, durch soziale und emotionale Randzonen. Als sie sich einem Kleinkriminellen anschließt, scheint sie ihre bisherige Existenz vollkommen hinter sich zu lassen, bis ein missglückter Banküberfall ihr Leben abermals in eine andere Richtung lenkt… Barbara Loden, die Regie führte, das Drehbuch schrieb und selbst die Hauptrolle verkörperte, entwirft mit einer fast dokumentarischen Bildsprache ein radikal offenes Porträt weiblicher Existenz. Wanda ist eine Antiheldin jenseits von Opfermythen, Emanzipationsfantasien oder moralischen Bewertungen. Als leise, unbequeme Gegenstimme zum männlich dominierten New-Hollywood-Kino wirkt WANDA noch heute erstaunlich aktuell und beeinflusste zahlreiche Regisseur*innen und Schauspieler*innen wie Isabelle Huppert, Nan Goldin, Marguerite Duras oder Christian Petzold. Ein Stück zeitloses Kino über weibliche Existenz, Sichtbarkeit und radikale kreative Autonomie, aus einer Zeit, in der Regisseurinnen noch die Ausnahme waren. Trailer: https://youtu.be/wZLMpApTIJo?si=Yo8FUXçà4£ó¯a Mehr

96 Min.

ab 6 Jahren

Was macht man mit einem Lebenswerk? Wie beendet man es, wie übergibt man es? Was haben die Kinder damit zu tun? Wollen sie es annehmen, weiterführen oder ist es nicht eher eine Belastung? Vor 20 Jahren haben Simon Baumanns Eltern im Südwesten Frankreichs einen großen Hof gekauft und sind dorthin ausgewandert. Im Alter stellt sich nun die Frage, was mit dem Anwesen passieren soll. Simon Baumann fährt nach Frankreich und versucht zusammen mit den Eltern und dem Bruder eine Lösung zu finden. Was soll mit dem Erbe geschehen? Wer wünscht sich was? Müssen die Träume der Eltern auch die ihrer Kinder sein? Wo endet das familiär vorbestimmte Leben, wo beginnt das eigene? Die Mutter entstammte einer Arbeiterfamilie, der Vater einer Bauerndynastie. Ihre Leben erzählen von einer Generation, die sich entfalten konnte und die Nachkommen zu Verwaltern ihrer Hinterlassenschaften macht - oder eben nicht. Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=0IPlDbkETx8 Mehr

100 Min.

ab 12 Jahren

Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine innige Freundschaft. Die 19-jährige Alyssa muss sich neben ihren schulischen Verpflichtungen um ihre kleine Schwester und die kranke Mutter kümmern. Sie ist eine Rebellin und möchte der Enge in Tunis entfliehen. Mehdi ist zurückhaltend und bewirbt sich mehr schlecht als recht auf IT-Jobs, hofft aber insgeheim, eines Tages von seiner Zeichenkunst leben zu können. Als die beiden von einem Kunstwettbewerb erfahren, bei dem ein Atelieraufenthalt in Deutschland als Hauptpreis winkt, bekommen ihre Träume Flügel. Doch schon das Beschaffen eines Fahrzeugs bedarf Alyssas Kühnheit, und ehe Mehdi sich versieht, sind sie unterwegs durch ein unbekanntes Tunesien, das ebenso faszinierend wie gesellschaftlich erdrückend ist. Erfrischend und voller charmanter Details erzählt Amel Guellaty von einer Generation zwischen Aufbruch und Ernüchterung, die sich nach dem Arabischen Frühling neu erfindet. Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=l0Xyxze360Y Mehr